Bock for President DVD

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inkl. MwSt.
  • DVD
  • Regie: Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari
  • Darsteller: Ute Bock
  • Genre: Dokumentation
  • Land: Österreich
  • Spiellänge: 90 Min. / Extras: 35 Min.
  • Bildformat: 16:9
  • Ton: Dolby Digital 2.0
  • Ländercode: 0 PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Englisch

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Die ehemalige Erzieherin Ute Bock ist durch ihren Einsatz für Flüchtlinge zu einer bekannten öffentlichen Figur geworden. Der Mensch dahinter bietet allerdings zahlreiche Überraschungen.

Zwei Jahre lang begleiteten die Filmemacher Houchang und Tom-Dariusch Allahyari die Wiener Flüchtlingshelferin bei ihrer Arbeit und privat mit der Kamera. Das Ergebnis ist eine sehr intime Annäherung an diese ungewöhnliche Frau mit all ihren Widersprüchen. Der Film zeigt die Tragik der Flüchtlingsschicksale, aber auch den unschlagbaren Humor von Ute Bock.

Die Filmemacher liefern kein Heiligenbild, sondern das Porträt einer Frau, die das Problem der anderen zur eigenen Lebenspraxis erklärte. Denn für Bock sind Asylwerber nicht ein Problem. Es sind Menschen, die ein Problem haben.
Diese Haltung macht den ganzen Unterschied, ändert den Blick und kommt - frei nach Hölderlin - in der Doku schön zur Ansicht: "Menschen seh ich, keine Asylanten."
Kurier

Ute Bock ist in Österreich zu einem Symbol für den menschlichen Umgang mit Asylwerbern geworden. So hilft sie denen, die keiner haben will, wenigstens ihre grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen. - Unter völliger Zurückstellung ihrer eigenen Bequemlichkeiten, so übernachtet sie auf einem Klappbett in den Vereinsräumlichkeiten. Auf der einen Seite wird sie mit Preisen überhäuft, auf der anderen heftigst angefeindet oder kriminalisiert. Für viele verzweifelte Flüchtlinge ist sie einfach "Mama Bock".
Ihr Wohnprojekt bietet mehr als 200 Menschen aus Tschetschenien, Nigeria, Iran, Afghanistan und anderen Krisenregionen der Welt in rund 60 Wohnungen Unterkunft. Für diese Menschen ist sie zugleich die erste Adresse und letzte Hoffnung.
Dennoch ist Ute Bock keine Romantikerin und ihre Hilfe kommt ohne Ideologie aus. Zitat: "Ich kann die doch nicht einfach auf der Straße lassen, das geht doch nicht."
Sie redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, intellektuelle Spielereien braucht sie weniger als ganz praktisch gelebte Menschlichkeit und Solidarität.